• Antonia Kobald

Grand Canyon, Las Vegas und Death Valley

Aktualisiert: 3. Juni 2019

Unser nächstes Ziel nach dem Horseshoe Bend war der Grand Canyon. Der North Rim wäre eigentlich näher gewesen, jedoch ist der bis im Mai noch geschlossen.


Also fuhren wir vom Horseshoe Bend mal südwärts. Jedoch hatten wir schon bald kein Empfang mehr und fuhren durch die grösste Pampa.


Die Dörfchen wurden immer kleiner, doch egal wie klein die sind, eine Kirche steht in jedem Ort. Dann haben wir uns für eine Mittagspause in Indiana City entschieden, mit der Hoffnung, dort Empfang zu finden. Somit wurde kurz gegoogelt und wir haben uns für ein paar Nächte in Flagstaff entschieden.


Flagstaff wird auch als Tor zum Grand Canyon bezeichnet. Weil wir bis dort noch nicht viele Wildtiere gesehen hatten, besuchten wir den Bearizona Wildtierpark. Dort konnten wir dann Bäre, Wölfe, Bullen, Füchse, Otter und vieles mehr sehen. Ebenfalls haben wir uns für einen Hallenbadbesuch entschieden.


Nach 2 Nächten in Flagstaff ging es weiter zum Grand Canyon. Im Nationalpark haben wir den Shuttlebus genutzt und diverse Aussichtspunkte besucht. Auf dem Rückweg haben wir uns für eine Nacht auf einem gratis Campground entschieden, wo uns dann ein Hirsch direkt vor unserem Camper unterhalten hat.


Next Stop Las Vegas. Somit fuhren wir Richtung Hoover Dam. Mit einem kurzen Fotoshooting ging es weiter in die City. Als wir dann beim RV Park ankamen und die Preise gesehen haben, wurde uns klar, dass wir mit einem Hotelzimmer günstiger davon kommen würden. Somit buchte Antonia für 4 Nächte ein Hotelzimmer im Westgate Hotel.


Im Hotel eingecheckt legten wir uns direkt aufs Bett und genossen eine echte Matratze, welche wir nach 3 Wochen schon ein bisschen vermissten. Danach ging es mit der Monorail (Einschienenbahn) zum Strip. Dort haben wir uns versucht zu orientieren und sind in die ersten Casinos gegangen um zu gambeln. Den Jackpot haben wir nicht geknackt aber mit mehr als 10 Dollar haben wir nie gespielt. Wer in Las Vegas zockt, der trinkt gratis und in jedem Casino darf auch geraucht werden. Tagsüber war es extram heiss, deshalb haben wir uns dann auf einen Liegestuhl am Pool gelegt und sind abends dann ins Getümmel gegangen. Las Vegas ist eine extrem lebhafte Stadt und dort ist viel los.


Am Freitag fuhren wir dann weiter ins Death Valley. Als wir dort ausstiegen um die Fee für den National Park zu bezahlen war es noch nicht so heiss. Mit Halt beim ersten View Point wurde es dann schon sehr warm. Im Death Valley ist das Problem, dass sogar der Luft heiss ist. Man denkt "juhuui äs chüäls Lüftli" - dem ist aber nicht so. Wie ein Föhn der auf voller Stufe läuft, fühlt sich das an. Beim Campground angekommen haben wir uns gegen eine Übernachtung im Valley entschieden und fuhren weiter. Dank der Klimaanlage waren die Temperaturen erträglich. Jedoch ging es nicht lange und die Temperatur des Motors stieg. Panik machte sich bei uns bemerkbar. Hier anhalten und aussteigen? Wäre ziemlich heiss. Somit haben wir dann mal als erstes die Klimaanlage ausgeschalten und die Temperatur sinkte dann schnell. Mit Halt auf einer grossen Fläche und einer angenehmen Temperatur konnten wir uns dann wieder entspannen.


Nun befinden wir uns auf einem Campground in Olnacha und fahren bald weiter nach LA. Als wir über den Camping liefen, sprach uns ein ältere Herr an, welcher auf seinem Boot (auf dem Anhänger) sass. Er fragte uns, von wo wir herkommen und wie der Camper so sei. Mike war sehr freundlich und ein ehemaliger Boy-Scout-Leader und hat uns diverse hilfreiche Tipps für unsere Weiterfahrt gegeben.

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