• Antonia Kobald

Tag 2 und 3 in Big Apple

Aktualisiert: 8. Apr 2019

Der Jetlag macht sich morgens gegen 7:00 Uhr bemerkbar. Um diese Uhrzeit erwachen wir, da es bei uns zu Hause dann 13 Uhr wäre.


An Tag 2 hat es geregnet und es war sehr windig. Somit haben wir uns zum Frühstück ein Bagel mit Speck und Ei sowie ein Iced Latte bei Dunkin' Donuts gegönnt. Speziell diese Essgewohnheiten... alles recht süss und fettig. Tja, so leben die Amis hald.


Durch die Stadtbesuche machen wir jedoch mehr als 10'000 Schritte pro Tag und somit sollte das alles wieder verbrannt sein.


Zum Lunch haben wir uns selber Penne mit Tomatensauce gekocht und anschliessend sind wir mit der Subway zum Hauptbahnhof gefahren. Der Hauptbahnhof ist riiiieesig und auf Grund der Menschenmenge verliert man schnell den Überblick. Mein Nani hat mir gesagt, dass Sie vor einigen Jahren auch an der Grand Central Station war und dort dann Jenazer Cervelats und Alpkäse gekauft hatte. Somit haben wir uns auf die Suche nach Cervelats und Alpkäse gemacht. Haben leider nichts gefunden.


Anschliessend gingen wir weiter zum Chrysler Building und dann mit der Subway zum Time Square. In der Subway-Station 42 Time Square findet man immer Strassenmusiker. Hier haben wir einige Minuten mit Zuhören verbracht und danach suchten wir ein passendens Restaurant fürs Abendessen. Wir haben uns für The Hummus & Pita entschieden und uns dort eine Bowl mit allerlei Gemüsen und Beilagen zusammengestellt.


Nach dem Abendessen gingen wir wieder nach Hause und haben einen gemütlichen TV-Abend verbracht.


An Tag 3 weckte uns die Sonne. Es war angenehm warm und die Vögel zwitscherten. Wir wollten an diesem Tag die Freiheitsstatue und das 9/11 Memorial anschauen.


Wieder zogen wir unsere Metrocard durch den Scanner und stiegen in die Subway ein und fuhren bis nach Dekalb Avenue wo wir uns in die Markthalle begaben. Überwältigt von all den Eindrücken und Gerüchen mussten wir uns zuerst orientieren.


Die ganze Halle ist gefüllt mit Essensständen wo direkt vor Ort alles frisch zubereitet wird. Egal was man sucht, ob Burger, Tacos, Dumplings oder Wraps, hier findet man alles. Wir liefen mehrmals ringsum, bis wir uns entscheiden konnten. Jann nahm ein Burger und ich Tacos. Es war super lecker und frisch.


Nach unserer Verpflegung fuhren wir weiter bis zur Staten Island Ferry Station. In New York gibt es verschiedene Fähren auf welchen man die Freiheitsstatue sehen kann. Gewisse verlangen dafür viel Geld, doch die Staten Island Ferry ist gratis und die Überfahrt nach Staten Island dauert ca. 25 Minuten. Die Bewohner von Staten Island müssen ja auch irgendwie in die City kommen und deshalb bietet die Stadt New York diese Fähre an.


Auf der Überfahrt steht man am besten am Heck auf der rechten Seite, dann hat man den besten Blick auf die Statue. Erst jetzt, wenn man die Stadt von weitem sieht, wird einem bewusst, wie gross eigentlich alles ist.


Wir kauften uns auf Staten Island etwas zu trinken und fuhren anschliessen wieder zurück. Weiter ging es mit der U-Bahn zum 9/11 Memorial. Auch hier sind die Dimensionen unbeschreiblich.


Danach wollte Jann unbedingt auf eine Roof-Top-Bar um den Ausblick über die Dächer zu sehen. Somit wurde gegoogelt und wir haben uns für die St. Cloud Roof-Top-Bar am Time-Square entschieden. Wir waren uns nicht sicher, ob wir überhaupt dort hoch kommen aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Somit standen wir vor dem Hotel und fragten ganz vorsichtig nach, ob wir auf das Dach dürfen. Nach 5 Minuten warten beim Lift waren wir dann auf dem Dach. Oben angelangt, waren alles sehr schick angezogene Leute an der Bar und wir standen da in unseren Soft-Shell-Jacken und mit einem Rucksack (wie die grössten Touristen) - was wir ja auch sind. Nach einem kurzen Blick in die Getränke-Karte wurde uns dann wieder bewusst, dass wir uns am Time-Square befinden und haben den billigsten Drink ausgewählt - 22 Dollar je.


Mit dem Drink in der Hand gingen wir nach draussen, auf die Terrasse und standen zwischen allen Hochhäusern. Fotos und Videos wurden gemacht und wir genossen die Abendstimmung zwischen den Dächern. Ein kurzer Videoanruf nach Hause ins Tal um allen die Aussicht zu zeigen und nach dem Genuss der Cocktails verliessen wir die Bar wieder.


Unsere Dinnerauswahl an Tag drei war Five Guys. Hier ging es ein bisschen anderst zu und her als bei McDonalds. Alles frisch und direkt vor den Augen zubereitet.


Nach dem Essen genossen wir noch die Eindrücke des Time-Squares in dunkeln. Hier ist es auch in der Nacht auf Grund aller Bildschirme hell wie am Tag. Wir fragten uns, was für ein Stromverbrauch hier wohl vor unseren Augen stattfindet.

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